Anderen Veranstaltungskalendern kann ich doch auch meine Termine kostenlos melden. Warum nicht bei Frankentipps.de?

Wir erhalten immer wieder Mails von an Frankentipps sehr interessierten Veranstaltern, die uns sinngemäß schreiben

Generell möchten wir nichts für Online-Werbung/Online-Portale zahlen

und

Es gibt genügend andere Portale, die es uns kostenlos ermöglichen. dann muss uns das Frankentipps.de auch bieten. Alle Veranstaltungskalender im Internet sind doch gratis.

Vorweg: Bei Frankentipps kostet eine 1-tägige Veranstaltung 80 Cent inkl. MwSt.. Keine weiteren Kosten.

Es ist natürlich eine berechtigte Frage, warum unser Portal für Veranstalter „etwas kostet“. Es ist ja auch ein wenig ungewohnt, wenn neben so vielen kostenfreien Möglichkeiten auf einmal ein Veranstaltungskalender grundsätzlich Geld für den Eintrag und die Bewerbung seiner Termine verlangt.

Der Unterschied liegt in unserem Geschäftsmodell und seiner Refinanzierung sowie unserer Einstellung zur Wertschätzung, welches sich von gängigen und kostenlosen Online-Veranstaltungskalendern unterscheidet. Für alle Beteiligten, Nutzern wie auch Ihnen als Veranstalter, bietet dies jedoch wesentliche Vorteile.

Unsere Webseite finanziert sich hauptsächlich durch Veranstaltungswerbung. Mit den Gebühren decken wir den Geschäftsbetrieb von Frankentipps: Kosten unserer Arbeitsplätze mit Lohnnebenkosten, Werbekosten, weitere Betriebsausgaben etc.pp. Frankentipps wird privatwirtschaftlich finanziert. Mit Freikartenangeboten zur Verlosung können wir unsere Kosten schlecht decken. Auch möchten wir, dass unsere Veranstalter Ihre Karten verkaufen statt verschenken.

Qualität und Leistung statt kostenlos!

Sie als Veranstalter zahlen  für die Option, Ihre Veranstaltungsdaten bei Frankentipps einzustellen und bewerben zu lassen (inserieren). Die Bewerbung Ihrer Veranstaltung geschieht dafür jedoch in einer einzigartigen Qualität und Leistung. Sie müssen bei Frankentipps keine gesonderte Anzeigenschaltung beauftragen oder Mitgliedsbeiträge eines Verbandes bezahlen, um „redaktionell“ erwähnt zu werden. Es erscheint bei einer Veranstaltungswerbung keine Bannerwerbung, die oben, rechts oder drüber auf einen neuen Telefon- oder Versicherungstarif und wasauchimmer hinweißt. Für den Nutzer bietet dies eine hervorragende Übersichtlichkeit, für Sie als Veranstalter eine sehr viel höhere Wahrnehmung Ihrer Veranstaltungswerbung, als wenn wir uns auf die Bewerbung von anderen Werbekunden konzentrieren müssten. Nebenbei: Die Refinanzierungsmöglichkeiten mittels Werbebannerchen sind im Zeitalter wenig dominierender globaler Plattformen, Advertisementanbieter und Werbeblockernutzer für regionale Webseiten mittlerweile mehr als dürftig und zukünftlich sicher nicht mehr tragfähig.

Sie haben freie Wahl im Ticketvertrieb: Sie können Ihren eigenen Ticketshop oder jeden anderen von Ihnen präferierten Ticketingdienstleister verlinken!

Ein sehr interessanter Effekt, der sich durch die Verknappung der Menge an Veranstaltungen entwickelt hat: Ihre Veranstaltung geht nicht in einem Meer von unzähligen Gratis-Einträgen unter! Folglich haben Sie bei Frankentipps wesentlich mehr Resonanz und Zugriffe als auf vielen anderen Veranstaltungskalendern. Unser Ziel ist es nicht, die meisten Veranstaltungstermine zu haben, sondern die meisten Zugriffe auf Veranstaltungen zu generieren. Wenn Sie es genau betrachten, ist die generelle Kostenpflicht bei Frankentipps demnach für Sie selbst ein Erfolgsargument. Eine Gratiskultur würde daher also nicht nur der Entwicklung des Portals, sondern auch unseren Veranstaltern selbst in jedem Fall schaden. Interessanterweise ist es für unsere Nutzer gar nicht ausschlaggebend, ob wir die meisten Veranstaltungstermine haben, wie die seit mittlerweile über einem Jahrzehnt kontinuierlich steigende Leserzahl bestätigt.

Wir möchten das Portal hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Marktpositionierung weiterentwicklen. Das kostet leider nunmal Geld. Ich denke, wir haben dies in den letzten Jahren schon sehr gut gezeigt.  Das deutlich positive Feedback aus allen Richtungen und aus Fachkreisen sowie die kontinuierlich steigende zufriedene Veranstalterzahl bestätigt unsere Idee.

Unser Konzept ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Wir möchten ganz bewusst auf eine kostenlose Variante mit z.B. weniger Leistungsumfang verzichten. Wir finden es besser und fairer, für alle die gleich günstigen Konditionen anzubieten. Mit Sicherheit funktioniert es gerade deshalb so gut.

Dadurch, dass wir keinen Support für Gratisdienste leisten müssen, können wir unseren Kundenservice ausschliesslich auf professionell orientierte Veranstalter und unsere Nutzer ausrichten und unsere Ressourcen ausschliesslich in die Weiterentwicklung von Frankentipps investieren. Unsere Veranstalter bestätigen uns regelmäßig diesen positiven Effekt, den sie in ihrem Tagesgeschäft als Produktivitätsvorteil mehr als schätzen.

Ein weiterer wesentlicher Punkt: Wertschätzung! Aus jahrelanger Erfahrung wissen wir, dass bei kostenlosen Leistungen eine Wertschätzung häufig nur solange anhält, bis Kosten entstehen. Die Wertschätzung wird von einer bestimmten Nutzergruppe im Netz ergo wesentlich nur auf den Aspekt „kostenlos“ reduziert. Mit dem konsequenten Fernhalten dieser doch recht speziellen, nicht rational erklärbaren Schnorrer-Nutzergruppe haben wir selbst ein wesentlich besseres Arbeitsumfeld und ganz nebenbei ein deutlich gesteigertes Nutzerniveau von Veranstaltern..

Grundsätzlich finde ich die ausgehende Fragestellung überdenkenswert: Wenn wir Zuschriften zu diesem Thema bekommen, ist nie von der Höhe der Kosten oder die angebotene Leistung dafür die Rede. Es gilt einzig die Frage oder Anforderung nach einem „kostet es was?“/“kostenlos“ ja/nein. „Was bekomme ich denn für mein Geld?“ oder „welchen Nutzen/Vorteil hat meine Organisation und habe ich selbst in meinen Arbeitsprozessen (z.B. auch Zeit- und Kosteneinsparung)“ lese und höre ich da nie. Das finde ich persönlich hoch interessant!

Den Veranstaltern mit primärer Entscheidungsgrundlage „wenn es etwas kostet, nutzen wir es nicht“ kann ich nur immer wieder ans unternehmerische Herz legen, im Internet (auch neben Frankentipps! ) das Kriterium nicht nur ausschließlich nach Gratis/Kostenlos ja/nein zu richten. Man kann sich damit im unbestritten stattfindenden Medienstrukturwandel nämlich im Weg stehen. Mit bereits mittelfristig für sich selbst drastischen Folgen. Nicht nutzen kostet vielleicht manches Mal erst das meiste: Besucher und Umsatz.

Bei Frankentipps kostet eine 1-tägige Veranstaltung 80 Cent inkl. MwSt.. Keine weiteren Kosten.

Zum Thema verwandte Artikel:
klauswolfrum.wordpress.com: Gratismentalität – über eine ins Unternehmen mitgebrachte Verhaltensweise

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4 Kommentare

  1. Sehr gute Argumentation!

    Warum solltet Ihr auch Server und Arbeitsleistung *kostenlos* zur Verfügung stellen?! Wer diesen Dienst, den Ihr zu wirklich erschwinglichen Preisen (und das werbefrei) auf frankentipps.de bietet, nicht nutzen möchte, soll es bleiben lassen. Der Schaden liegt alleine bei demjenigen, der sich diese günstige Bekanntmachung seiner Veranstaltungen entgehen lässt.

    Zum Thema Gratiskultur in Sachen Internet: würde jemand, der so argumentiert, auch bei seiner Tageszeitung sagen „ich inseriere nur, wenn es mich nichts kostet?“ – nein, er erwägt den potentiellen Nutzen einer Anzeige und die Reichweite, Zielleserschaft, die er erreichen kann. So sollte er auch in Bezug auf Internetportale handeln.

    Klar mache ich auch nicht mit bei jedem der unzähligen Portale mit, die mir fast täglich links, Banner, Einträge etc. anbieten. Auch nicht bei so manchem kostenlosen Portal. Denn was zählt ist die Seriosität des Portals und das Erreichen der *richtigen* Zielleserschaft. frankentipps.de macht das meiner Meinung nach sehr gut, ohne störende, blinkende Banner von krethi und plethi – und das zu einem erschwinglichen Preis. Mir ist lieber, Ihr bleibt dank des winzigen (aber hoffentlich gut addierenden) Obulus weiterhin motiviert das Portal am Laufen zu halten und weiter bekannt zu machen. Und natürlich soll auch Eure Arbeit und Leistung generell auch bezahlt werden.

  2. Bitte bei der überflüssigen Diskussion Kosten vs. kostenlos die Summe nicht vergessen, um die es geht. 80 cent! Schon alleine die schnelle Google-Einbindung ist das locker wert.
    Macht weiter so und lasst euch nicht nerven
    herwig

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